#3 Travelblog: Las Vegas

06.07 – 08.07, Las Vegas, Nevada, USA

Hallo ihr Lieben,

nach dem sonnigen Los Angeles fuhren wir weiter ins unerträglich heiße Las Vegas. Natürlich wusste ich schon vorher, dass es sich dabei um eine Stadt in der Wüste handelt, aber trotzdem war ich nicht ganz darauf vorbereitet. Tagsüber herrschen Temperaturen von 47°C und höher , und das bei einer sehr trockenen Hitze. Der Wind pustet wie ein heißer Fön, sodass man zwar nicht schwitzt (trocknet sofort wieder ^^), es für mich aber trotzdem sehr unangenehm war. Meine Kontaktlinsen konnte ich gleich wieder rausnehmen, da ihnen jegliche Feuchtigkeit genommen wurde. 😀 Tagsüber hat man einfach nichts auf den Straßen zu suchen. Entweder man flüchtet in eines der vielen, klimatisierten Casinos oder geht schlafen, um sich auf die lange Nacht vorzubereiten…

Klar, Las Vegas ist die Stadt, die niemals schläft, dennoch ist es ratsam, sich seine Ressourcen für abends vollzutanken. Nach dem Sonnenuntergang ist Las Vegas gleich eine viel angenehmere Gesellschaft. Es herrschen zwar trotzdem noch Temperaturen über 30°C, aber die Hitze ist viel besser auszuhalten. Somit begannen wir die Stadt zu erkunden. Schnell wird deutlich, dass hier sehr viel Geld hineingeflossen ist. Sehr teure und schön gestaltete Einkaufspassagen, ein Karussell im Gebäude, ein kleiner Freizeitpark auf dem Hochhaus, ein Indoor-Zirkus, sehr viele, kleine Sehenswürdigkeiten… Hier gibt es auf jeden Fall vieles zu entdecken! (: Ich habe mich besonders über die Music Fountain of Wynn gefreut, da dort zum Lied be our guest von „Die Schöne und das Biest“ ein tolles Wasserspiel lief [Leider kann ich hier keine Videos hochladen. Wenn ihr es aber trotzdem gerne sehen wollt, schaut auf meinem Instagramaccount @livinginmanyworlds vorbei, dort habe ich es hochgeladen ♥]. Ebenso schön und spannend ist es, die verschiedenen Stadtteile in Las Vegas zu entdecken. Wer vielleicht keine Zeit hat, Paris, Venedig und New York zu besuchen, kann sie auch in Las Vegas zu Gesicht bekommen. 😀 Wobei ich es schon etwas suspekt finde, die nachgebauten Sehenswürdigkeiten an anderen Orten vorzufinden. Es sieht gut aus, aber für mich gehört der Eiffelturm eben nach Paris. Basta. 😀 Wie findet ihr so etwas?

Bemerkenswert finde ich auch die Verteilung der Läden. Während einem auf der einen Seite Dior, Dolce & Gabbana und Prada entgegenblicken, steht direkt gegenüber ein Shop mit 3 T-Shirts für 10 $. 😀 Richtig shoppen, war ich zwar nicht, aber ich habe mir den m&m’s Store gegönnt. Mein Freund liebt diese Nascherei und ich wollte ihm etwas mitbringen. Neben unglaublich vielen Fanartikeln auf vier Etagen, gibt es dort auch unendlich viele m&m’s-Mischungen! Große Naschkatzen, denen die Hitze nicht stört, werden sich bestimmt etwas leckeres, schokoladiges zusammenmischen können. 😉 Insgesamt verbrachten wir die meiste Zeit damit, im Las Vegas Strip rumzulaufen. Schließlich befinden sich dort auch die meisten Menschen. An ihnen ist mir aufgefallen, dass man hier überwiegend reiche und sehr schöne Menschen trifft. Ich durfte (leider) auch kleine, vollgestylte Kindermodels mit stolzen Mamis oder auch tolle Arbeiten von plastischen Chirurgen sehen. ^^ Familien sieht man dort kaum, sondern hauptsächlich nur feierlustige, junge Leute. Immerhin ist Las Vegas auch eher als Partystadt als Familienurlaubsort bekannt. 😀 Je eher der Morgen naht, desto mehr Besoffene torkeln einem dann entgegen…

Natürlich durfte ich mir eines auf keinen Fall entgehen lassen: Ein Besuch im Casino! Schließlich war ich in Vegas, Baby! Und wer hätte es gedacht – in Las Vegas gibt es einfach ÜBERALL Casinos! ^^ Die Auswahl ist dementsprechend riesig! Aus Bequemlichkeit entschied ich mich für das Casino in unserem Hotel Stratosphere. Das Spielen in einem Casino ist erst ab 21 Jahren erlaubt und da ich laut allen Menschen viel jünger aussehe, bekam ich erstmal ein Armband, damit ich nicht ständig angesprochen werde. 😀 Mit meinem Volljährigkeitsarmband und etwas Geld in der Tasche wagte ich mich an einige Automaten… Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich schnell ich mein Geld verzockt hatte! ^^ Es ist tatsächlich unfassbar, wie schnell die Zeit beim Zocken vergeht. Zum Glück hatte ich mir ein Limit gesetzt, sodass ich mich nicht gleich in den Bankrott gespielt habe. Was ich ziemlich gefährlich finde, ist, dass ich nicht einfach eine Runde nach der anderen verloren habe, sondern zwischendurch auch kleine Beträge wieder gewonnen habe. Somit hat man gleich wieder den Anreiz weiterzuspielen. 😉 Also passt hier bitte auf! ♥

An einem Tag konnten wir tagsüber nicht wirklich schlafen, weshalb wir einen kleinen Abstecher zum Hoover Dam gemacht haben. Die Talsperre befindet sich zwischen den Staaten Nevada und Arizona und ist unglaublich hübsch. Also nicht die Sperre, sondern der Colorado River dort. ♥ Der Fluss ist an dieser Stelle den Menschen nicht zugänglich, weshalb er wahrscheinlich so schön geblieben ist. ^^ Da wir dort tagsüber waren, hat uns das Klima natürlich wieder ziemlich zugesetzt. Im Gegensatz zu dem trockenen Las Vegas schwitzten wir dort auch erheblich mehr. Die Hitze ist dort kaum auszuhalten, weshalb wir nur eine Stunde dort verbrachten. Beim Fotografieren habe ich mit meinem Knie für höchstens eine Sekunde einen aufgeheizten Stein berührt, sodass meine Haut sofort verbrannte. Ich habe dort jetzt eine kleine Narbe als Andenken… 😀 Also, wenn ihr euch einmal in so einem Klima befindet, rate ich euch dringend: 1. Trinkt ohne Ende Wasser! 2. Cremt euch ohne Ende mit Sonnenschutz ein! 3. Vermeidet Hautkontakt mit der heißen Umgebung! 😀

Fazit

Las Vegas bleibt für mich in Erinnerung als die wunderschön funkelnde Wüsten-Stadt. In diesen Ort wurde viel Geld investiert, was auch deutlich zu sehen ist. Bisher war ich von einigen Orten enttäuscht, da ich sie mir anders vorgestellt habe oder sie in den Medien verzerrt dargestellt wurden, aber Las Vegas ist wirklich genau so wie ich es mir gedacht hatte. Sobald man etwas Geld in der Tasche und genau Feierlaune besitzt, ist Las Vegas der geeignete Ort um (sinnlos) Geld zu verprassen. 😀

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