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„Jackaby – Der gnadenlose König“ (Band 4) von William Ritter

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»Ich kann im Augenblick ein wenig Zuneigung gebrauchen. Alles in allem war mein Tag bisher eine zutiefst verstörende Erfahrung.«

Originaltitel: JACKABY #4 – The Dire King – Autor: William Ritter – Verlagcbj (11. November 2019) – Genre: Fantasy/Krimi – Altersempfehlung: ab 13 Jahren – Format: Taschenbuch – Buchlänge: 384 Seiten – Preis: 10,00 € – ISBN: 978-3570312605 – Erhältlich beicbj*Rezensionsexemplar

© Katrina Santoro

William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. »Jackaby – Der gnadenlose König« ist der vierte Band seiner preisgekrönten Reihe um den Detektiv für ungeklärte Phänomene. (Quelle: Penguin Random House Verlag)


ACHTUNG: Es folgt eine Rezension zum vierten Band der Reihe. Rezensionen zu den vorherigen Werken findet ihr hier:

„Jackaby“ (Band 1) von William Ritter

„Jackaby – Die verschwundenen Knochen“ (Band 2) von William Ritter

„Jackaby – Der leichenblasse Mann“ (Band 3) von William Ritter


Jackaby und Abigail in ihrem letzten, gefährlichsten Kampf …

Jackaby und seine Assistentin Abigail treffen auf ihren schlimmsten Gegner. Ein dunkler König versucht, die Welt mithilfe einer Mischung aus Magie und Technik aus den Angeln zu heben. Das Duo muss an allen Fronten kämpfen: die Untoten zurück zwingen und den Riss zwischen der Erde und der Anderswelt schließen. Dabei kommen sich Abigail und der Detektiv Charlie immer näher, während Jackaby sich seine Gefühle für die Geisterdame Jenny eingesteht. Doch die Zukunft ist bedroht, wenn sie den gnadenlosen König nicht bezwingen können … (Quelle: cbj)

Mit den letzten Atemzügen schleppt sich ein neuer, äußerst ernster Fall über die Türschwelle zu Jackabys Detektei. Es wird schnell klar, warum dies der Abschlussband ist, denn dieser letzte, gewaltige Fall entscheidet alles – Ein Fall über Leben und Tod. Eine finale Schacht gegen die Personifikation des Bösen steht bevor und Jackaby, Abigail und Co. befinden sich natürlich wieder mittendrin. Es hat richtig Spaß gemacht, mitzuerleben, wie sich die einzelnen Handlungsstränge im finalen Band miteinander fügen. Auch die vielen Rückbezüge zu den vorherigen Bänden verbinden die Geschehnisse und Charakterentwicklungen wunderbar miteinander. Allerdings hat mir dabei manchmal der Fokus gefehlt. Die Geschichte stolpert von einem Erlebnis ins nächste, sodass es mir irgendwie ein wenig zu chaotisch wurde bzw. mir der Fokus auf die Haupthandlung nicht deutlich genug hervorstach. Dennoch ist die Handlung auch diesmal super spannend und fesselnd.

Was ich an Jackaby so wertschätze, ist nicht nur seine Art und Weise, die mich unzählige Male zum Schmunzeln gebracht hat, sondern auch seine Wortgewandtheit regt mich immer wieder zum Nachdenken an. Hier werden unterhaltsame Dialoge mit tiefgründigen, anregenden Gedanken verknüpft. Ein Buch, welches ich wieder sehr gerne gelesen habe und die Reihe gut abschließt.

»Ich möchte […] nicht allen Mut nehmen. Natürlich sieht es in Wahrheit so aus, dass wir innerhalb kürzester Zeit […] ermordet, auf dem Weg zu dem Grenzspalt von einem bösartigen Ungeheuer angegriffen oder […] gemeuchelt werden könnten.”«

Oh Jackaby, ich werde die Reihe und den verrückten, liebenswerten Charakter vermissen. Kein “Krimi” hat mir bisher solch eine Freude bereitet, als die abenteuerlichen Fälle des originellen Jackabys. Eine gelungene Reihe, die ich gerne und mit Freude weiterempfehlen kann. ♥

Leseprobe


*An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.


 

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