„Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders (#Anzeige – Hello Sunshine-Kampagne)

»Geh doch. Pack deine Sachen und hau ab. Du bist nicht die Erste in dieser Familie, und wir haben es schon einmal überlebt.«


#Anzeige: Diese Rezension ist in Zusammenhang mit der Hello Sunshine-Kampagne veröffentlicht worden. Natürlich beeinflusst dies keineswegs meine Rezension, sodass ich wie gewohnt stets unverfälscht und ehrlich schreibe. ♥


Buchdetails:

Originalausgabe – Autorin: Anne Sanders – VerlagBlanvalet (21. Mai 2018) – Genre: Roman – Format: Taschenbuch & eBook – Buchlänge: 384 Seiten – Preis: 9,99 € / 11,99 € – ISBN/ASIN: 978-3734105913 / B01MYWPWC4 – Erwerben*Amazon (TB) / *Amazon (Kindle) / Blanvalet

Über die Autorin:

Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch Mein Herz ist eine Insel war ein großer Erfolg. Sommerhaus zum Glück ist nun ihr dritter Frauenroman bei Blanvalet. (Quelle: Blanvalet) Mehr Infos findet ihr auf ihrer Homepage. ♥

Klappentext:

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … (Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung:

DSC_1819Die 32-jährige Isla stammt von einer schottischen Fischerfamilie, welche auf Bailevar lebt. Das Leben auf der kleinen Insel ist nicht gerade abwechslungsreich, viele Gebäude sind nur mit einem Boot bzw. einer Fähre zu erreichen und jeder Bewohner kennt einfach jeden. Geheimnisse und Gerüchte verbreiten sich dementsprechend wie Lauffeuer. Kein Wunder, dass Isla dieses beschränkte, einfache Leben nicht länger zusagt und ihr zu Hause Hals über Kopf verlässt. Einige Jahre später sieht sich Isla aufgrund unglücklicher Umständen dazu gezwungen, in ihre verhasste Heimat zurückzukehren. Doch nicht alle scheinen über Islas Rückkehr erfreut zu sein…

»Die Zeit heilt die Wunden nicht, sie betäubt nur den Schmerz.«

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert. Zum einen haben wir die sturköpfige Isla, welche ziemlich hohe Mauern um ihr Inneres gezogen hat und somit undurchdringlich erscheint. Zum anderen gibt den gutmütigen Finn, welcher sich als erfolgreicher Koch auf der Insel manifestiert hat. Isla und Finn sind von klein auf die besten Freunde gewesen, bis Gefühle ins Spiel gekommen sind und die Beziehung verkompliziert hat. Beide Charaktere sind gut gewählt und die dargestellten Perspektiven eröffnen ihre Gefühlswelten, sodass ich mich leicht in sie hineinversetzen konnte. Dennoch gehört mein Herz eher Shona. Die ältere Dame ist einfach ein Goldstück! Mit ihrer herzlichen Art und der perfekten Portion an Humor habe ich sie sofort in mein Herz schließen können. Dank ihr wird das Geschehen auch mit einem geheimnisvollem Mythos einer verschwundenen Insel verwoben, was das Buch positiv auffrischt. Insgesamt ist die Handlung aber nichts Weltbewegendes. Es ist zwar nicht kitschig, aber der Verlauf ist sehr vorhersehbar, sodass es nicht wirklich spannend ist. Diese Geschichte ist eher für den leichten Genuss gedacht.

Das Setting ist atemberaubend authentisch konstruiert. Während des Lesens konnte ich die stürmische Kälte wortwörtlich nachempfinden, was zwar etwas ungemütlich wirken mag, aber für mich ein Zeichen tollen Schreibens ist. Ich hörte Möwen kreischen oder spürte auch den Wind peitschend in meinem Gesicht. Dank des Schreibstils fiel es mir sehr einfach, mich in die Geschichte hineinzuversetzen.

»[…] nicht jeder hat ein Herz wie eine Insel – unberührbar, unerreichbar, aus Fels und Stein.«

Fazit:

DSC_1822Dieses Buch ist für Zwischendurch eine nette und angenehme Wahl. Die Charaktere sind sympathisch und das Setting super authentisch. Wirklich originell ist die Geschichte aber nicht, sodass ich es eher Lesern empfehlen kann, die sich leicht berieseln lassen wollen und nicht eine phänomenale Spannung oder tiefgreifende Emotionen suchen. Ich bewerte das Buch mit der Note 3. Hier entlang geht es zur Leseprobe.

Abschließend möchte ich mich natürlich wieder herzlich beim Blanvalet Verlag dafür bedanken, dass ich an der Hello Sunshine-Kampagne teilnehmen durfte und mir dafür ein Rezensionsexemplar bereitgestellt wurde. Ich wiederhole gerne, das dies keinerlei Einfluss auf die Aufrichtigkeit meiner Rezension genommen hat. ♥


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