„Palace of Blood – Die Königin“ (Band 4) von C.E. Bernard

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»Der erste Schuss ist der lauteste. […] Ja, dieser Kampf ist anders als alles, was ich bisher erlebt habe, vollkommen anders. Bei meinen bisherigen Kämpfen konnte ich mich wehren.«

Originaltitel: Palace of Glass Book 4 – Autorin: C.E. Bernard – VerlagPenhaligon (21. Oktober 2019) – Genre: Fantasy – Format: Paperback – Buchlänge: 320 Seiten – Preis: 14,00 € – ISBN: 978-3-7645-3233-8 – *Rezensionsexemplar

© Eva-Lotte Hill

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben studiert Christine Lehnen Englische Literatur und Politikwissenschaft, forscht zum Thema Kreatives Schreiben, schreibt fürs Fernsehen und inszeniert Theaterstücke mit der Bonn University Shakespeare Company. Zurzeit arbeitet sie an einer neuen fantastischen Trilogie. (Quelle: Penhaligon)


ACHTUNG: Es folgt eine Rezension zum vierten und letzten Band der Reihe. Rezensionen zu den vorherigen Bänden folgen hier:

„Palace of Glass – Die Wächterin“ (Band 1) von C. E. Bernard
„Palace of Silk – Die Verräterin“ (Band 2) von C.E. Bernard
„Palace of Fire – Die Kämpferin“ (Band 3) von C. E. Bernard

Keine Krone der Welt ist es wert, den Menschen zu verlieren, den man am meisten liebt!

Der Kampf um den englischen Thron ist entbrannt. Als der entrückte König den Befehl erteilt, Jagd auf seinen eigenen Sohn zu machen, greift die Königin zum Äußersten: Sie lässt ihren Mann ermorden und plant, anstelle des flüchtigen Kronprinzen selbst zu regieren. Robin hingegen wünscht sich nichts mehr, als in Frieden mit der Liebe seines Lebens zusammen zu sein. Mit Rea, der gefürchteten Magdalena. Mit Rea, der zukünftigen Königin. Mit Rea, die zum ersten Mal in ihrem Leben frei sein darf. Doch am Tag ihrer Vermählung wird Rea Opfer eines schrecklichen Anschlags – und der gläserne Palast verwandelt sich an einen Ort des Schreckens, des Verrats und des Blutes. (Quelle: Penhaligon)

Ich weiß noch ganz genau, wie mir das Ende des dritten Bands unter die Haut gegangen ist. Das zunächst offen geplante Ende hat mich absolut getriggert und aufgewühlt. Was ich im Nachhinein eigentlich ganz gut fand, da ich sowieso nicht so der Fan von Happy-Ends bin. Ich finde, offene und gewaltige Enden bewegen einen immer mehr und regen das eigene Kopfkino an, als wenn alle letztendlich glücklich und zufrieden sind. Auf jeden Fall war ich sehr gespannt, was C.E. Bernard der Geschichte im vierten und nun wirklich abschließenden Band noch beisteuern würde.

Der vierte Band schließt nahtlos an dem dritten an. Obwohl es weniger Seiten als die vorherigen Bände umfasst, ist die Geschichte sehr actionreich. Es passiert viel und es keimt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Einzelne Charaktere werden nochmal vertieft aufgegriffen, deren Hintergrundgeschichten ausgeschmückt. Die Hauptstory geht zügig voran, sodass es eine gelungene, kompakte Fortsetzung ist. Der vierte Band ist eher wie ein Abschlussband gestaltet als der vorherige, was sicherlich die meisten zufrieden stimmen wird. Doch auch wenn ich die Geschichte gerne weiterverfolgt habe, denke ich, dass ein vierter Band nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Klar, es stellt einen schöneren und runden Abschluss dar, aber ich mag es eben auch abgehakt und brutal. Für mich also ein nice-to-read, aber kein must-to-do.

Je nachdem wie ihr das Ende des dritten Bands fandet, würde ich euch den vierten Band mehr oder weniger ans Herz legen. Wenn ihr das Ende genial findet, dann braucht ihr nicht weiterlesen. Wenn euer Kopfkino euch allerdings noch in euren Träumen verfolgt, schnappt euch schnell den vierten und somit letzten Band. 😉

Leseprobe


*An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.


 

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