Review – Die Frankfurter Buchmesse 2018

auch dieses Jahr habe ich Frankfurt einen Besuch abgestattet, da ich für die Buchmesse akkreditiert wurde. Wie mir die FBM diesmal gefallen hat, was ich mir gekauft und signieren lassen habe und wie die Organisation diesmal so war, erfahrt ihr im nachfolgenden Blogpost. Viel Spaß beim Lesen! ♥

Auch dieses Jahr bin ich erst am Freitag zur Buchmesse gefahren. Ich habe hier und da ein wenig gestöbert und hauptsächlich nur zwei Bloggerveranstaltungen besucht. Zunächst ging es zu der Verlagsgruppe Oetinger, die ihr zukünftiges Programm vorstellte. Somit wissen die Blogger immer schon vorher, was in dem nächsten Verlagsprogramm erscheinen wird. 😉 Ich kann euch jetzt schon versprechen, dass 3-4 Bücher rauskommen, die ich einfach haben muss, hahaha. Auch diesmal gab es wieder was zu gewinnen. In einem Quiz wurden Fragen zu einigen Büchern des Verlags gestellt und somit konnten insgesamt 20 Exemplare von Hazel Wood – Wo alles beginnt von Melissa Albert gewonnen werden. Die Fairness der Gewinnchance war ziemlich fragwürdig, aber ich habe eines gewinnen können, also bin ich glücklich damit. ^^

Abschließend ging es für mich noch zum Bloggertreffen von der Verlagsgruppe Random House. Ich war letztes Jahr noch so begeistert gewesen, wie schön dieses Treffen organisiert und wie toll der Austausch mit den Autoren war. Doch dieses Jahr war ich einfach ziemlich enttäuscht. Der BlognTalk fand diesmal am Stand selbst statt. Gegen Vorlage der Einladung wurde uns dann ein Button überreicht, der kennzeichnete, dass wir dazugehörten. Danach standen wir alle etwas verwirrt da und warteten. Aber auf was eigentlich? Es gab keine offizielle Ansprache, keine Informationen, was wir da jetzt machen oder Ähnliches. Kellner liefen mit Wein, Sekt und Fingerfood durch die Gegend, wovon wir uns etwas nehmen durften. Es wurde Musik gespielt und alle vom Verlag unterhielten sich angeregt und wir standen etwas verloren daneben. Schließlich entdeckten wir die super liebe C.E. Bernard, mit der wir gerne Fotos machen und etwas quatschen durften, was ich auch sehr genossen habe, aber sie musste dann leider schon kurze Zeit später weg. Andere Autoren (er)kannte ich leider nicht. Natürlich habe ich dann etwas Zeit mit meinen Bloggerkollegen verbracht, aber die Organisation der Veranstaltung hat mir diesmal gar nicht gefallen. Letztes Jahr haben die einzelnen Autoren beispielsweise sich und ihr Buch vorgestellt, sodass schöne Gespräche und Diskussionen stattgefunden haben. Aber auf der FBM war es für mich leider ein Flop, sodass ich die Veranstaltung frühzeitig verließ. Schade.

Lauf! Das war mein einziger Gedanke am Morgen des Messesamstags. Nachdem die letzte FBM hinsichtlich der Signierveranstaltungen ein reines Massaker war, wurde es diesmal viel besser organisiert. Für die Signierstunde von Victoria Aveyard wurden schon um 09:30 Uhr Signiernummern, ähnlich wie die Nummern beim Bürgeramt, verteilt. Der einzige Knackpunkt dabei war jedoch, dass es nur 150 Tickets gab, es würde also ein Wettkampf werden. Und auch dieser war ehrlich gesagt unfair. Die Messe öffnet offiziell um 9 Uhr, doch wir von der Presse durften schon 10 Minuten früher rein. Dennoch bin ich gleich zur Ausgabe gelaufen, was keineswegs verkehrt war, denn hier tummelte sich bereits schon eine Schlange. Bis zum offiziellen Beginn war die Schlange schon gut gefüllt. Privatbesucher, die erst zum offiziellen Beginn reingelassen wurden, hatten einfach keine Chance.

Nachdem ich mir erfolgreich eine Signiernummer ergattern konnte, bin ich zur Signierstunde von Cecelia Ahern gegangen. Meine Mama hat dort schon angestanden, sodass wir gar nicht so lange warten mussten. An dieser Stelle kann ich euch echt nur raten, soweit es euch möglich ist, sich für das Anstehen aufzuteilen. Somit spart ihr erheblich Zeit, als wenn ihr euch immer gemeinsam irgendwo anstellen müsst. Cecelia Ahern ist mal wieder nicht nur bildhübsch, sondern auch super lieb gewesen und hat auch ein Foto mit sich machen lassen. (:

Als Nächstes wollte ich eigentlich zu Ursula Poznanski, aber als ich die Signierschlange am Carlsen Verlag, für die spätere Signierstunde vom Illustrator der neuen Harry Potter Hardcover sah, habe ich mich gleich dort schon angestellt. Dies war wohl auch meine längste Wartezeit, da einfach unzählige Potterheads dort standen. ^^ Iacopo Bruno war sehr charmant und ein Foto gab es auch. Meine Mama hat übrigens später nochmal bei Ursula Poznanski vorbeigeschaut und als da keine Schlange mehr war, hat sie mir noch schnell ein Buch ergattert! Und auch mein Buch von Petra Schier hat sie für mich signieren lassen, also wie bereits gesagt, es ist praktisch, sich aufzuteilen. 😉

Zurzeit lese ich Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl und bin bisher total begeistert, sodass ich es mir auch signieren lassen wollte. Als ich dann aber die Signierschlange, die bis zur Unendlichkeit gingen schien, gesehen habe, verzichtete ich darauf. ^^ Stattdessen gab es ein kleines Päuschen für mich, welches ich sowieso dringend gebraucht hatte. Während der Messe bin ich immer so auf Trap, dass ich oft vergesse, bewusst Pausen zu machen, da ich einfach so viel wie möglich erreichen möchte, haha. Aber ich bin schon etwas entspannter geworden, da ich eingesehen habe, dass meine Pläne nie zu 100 % aufgehen und ich einfach froh bin, etwas geschafft zu haben. 😉

Mein absolutes Highlight war dann Victoria Aveyard. Die Autorin ist wunderwunderschön und soooo sympathisch! Sie hat mit jedem von uns ein paar Worte gewechselt und Fotos durften wir auch machen. Übrigens war es mit den Signiernummern so geregelt, dass jeder vier Bücher signieren lassen durfte. Eines war mit Widmung, die restlichen drei nur mit Signatur. Hier kann man natürlich auch hinterfragen, ob es nicht fairer gewesen wäre, beispielsweise nur zwei Bücher pro Person zu erlauben und somit 300 Menschen die Signierstunde zu ermöglichen.

Abschließend ließ ich den Messesamstag mit dem Bookstagram-Treffen ausklingen. Das war entspannter gedacht als es tatsächlich der Fall war, denn diesmal kamen wirklich unzählige zum Treffen! Leider hatte ich somit überhaupt keinen Überblick, um meine Bekannten zu finden, sodass es mir etwas zu viel wurde. ^^ Selbst die Security ist schon misstrauisch geworden und kam fragend an, was denn hier abläuft, haha. Natürlich waren wir alle friedlich und quatschten über unsere liebsten Bücher und Blogs und sobald ich mich mit einigen wenigen ausgetauscht hatte, bin ich dann auch zurück zum Hotel gefahren, denn ich war einfach total kaputt. Was natürlich typisch ist, für einen anstrengenden Messetag.

Nach dem aufregendem Samstag wollte ich es am Sonntag wieder etwas ruhiger angehen lassen. Ich bummelte die Stände in der Halle 3 nochmal ab, wo ich mich die meiste Zeit während der Messe sowieso aufhielt und besuchte die Signierstunde von Brittainy C. Cherry, die wie die anderen Autoren ebenfalls sehr nett war. Danach machten wir uns schon auf den Heimweg.

 

An dieser Stelle fühle ich mich immer wie ein Groupie, der verrückt nach Autogrammen ist, haha. Aber ich liebe es einfach, meine Bücher signiert zu haben, da sie somit viel wertvoller für mich werden. Insgesamt sind es 12 signierte Bücher geworden, wovon ich schon 7* von zu Hause mitgebracht habe.

  1. Hazel Wood – Wo alles beginnt von Melissa Albert (gewonnen)
  2. Das Vermächtnis der Grimms – Wer hat Angst vorm bösen Wolf? von Nicole Böhm
  3. Die Rote Königin von Victoria Aveyard*
  4. Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard*
  5. Goldener Käfig von Victoria Aveyard*
  6. Wütender Sturm von Victoria Aveyard
  7. Aquila von Ursula Poznanski
  8. Flawed – Wie perfekt willst du sein? von Cecelia Ahern
  9. Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten von Petra Schier*
  10. Harry Potter und der Stein der Weisen illustriert von Iacopo Bruno*
  11. Palace of Silk – Die Verräterin von C.E. Bernard*
  12. Palace of Fire – Die Kämpferin von C.E. Bernard*
  13. Wie die Stille unter Wasser von Brittainy C. Cherry

Da ich schon Donnerstag in Frankfurt angereist bin, weil ich ein Konzert von George Ezra besucht habe, lag der Preis für das Hotel für 3 Übernachtungen bei knapp 300 €. Dazu kommen noch die Kosten für die Anreise, die sicherlich auch nochmal bei 100 € lagen. Da ich mit meiner Mama unterwegs war, haben wir uns diese Kosten geteilt, sodass allein die Reise für mich schon 200 € gekostet hat. Zusammengerechnet mit meinen Einkäufen von 90 € auf der Messe hat mich die FBM diesmal auch wieder um die 300 € gekostet.

Ich war auf der Frankfurter Buchmesse wieder sehr erfolgreich und bin froh, da gewesen zu sein. Leider konnte ich nicht alle lieben Bookstagrammer treffen, die ich gerne noch gesehen hätte, da es gerade am Samstag sehr überfüllt gewesen ist, aber vielleicht dann beim nächsten Mal. (: Ich werde voraussichtlich erst wieder auf der Frankfurter Buchmesse 2019 erscheinen. Die Leipziger lasse ich nächstes Jahr nämlich ausfallen, denn ich möchte mir genau in diesem Zeitraum ein Hundbaby anschaffen. ♥ Ich denke, ihr habt dafür Verständnis. 😉 Wart ihr denn auf der Frankfurter Buchmesse 2018? Was waren eure persönlichen Highlights? Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar.


Leipziger Buchmesse 2018

Frankfurter Buchmesse 2017

Leipziger Buchmesse 2017

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