„Studentenküche Veggie“ von Ann-Cathrine Johnsson

»In diesem Buch findest du Rezepte für nachhaltiges, gesundes und schnell zubereitetes Essen. Kein Firlefanz, sondern praktische Rezepte, die dich dazu ermutigen, auch mal etwas Neues auszuprobieren, und die dir weiterhelfen, wenn du mal keine Idee mehr hast.«

Originaltitel: Studentköket vego – Autorinnen: Ann-Cathrine Johnsson & Lena Djuphammar – Verlagsüdwest (19. August 2019) – Genre: Kochbuch – Format: gebundene Ausgabe – Buchlänge: 128 Seiten – Preis: 15,00 € – ISBN: 978-3517097916 – Erhältlich bei*Amazonsüdwest**Rezensionsexemplar

Leider habe ich keine Infos über die Autorin gefunden.

Vegetarische Küche für den schmalen Geldbeutel

Die Nase voll von den ewigen Nudeln mit roter Sauce und Tiefkühlpizza? Und keine Lust auf lange Kochsessions mit komplizierten Rezepten? Muss auch nicht sein … Wie wär’s denn mal mit Melonensalat mit Halloumi, Veggie Korma oder Gemüse-Lasagne? In der „Studentenküche Veggie“ gibt’s über 60 fleischlose Rezepte, die wirklich ganz ohne Aufwand gelingen und für die man nicht das ganze Bafög im Supermarkt lassen muss. Und damit in der Küche nichts „anbrennt“ gibt’s auch noch die nötigen Tipps und Tricks: Los geht’s mit den wichtigsten Grundzutaten, die man auf jeden Fall im Küchenschrank haben sollte, gefolgt von einem kurzen Blick auf die essentiellen Küchenutensilien. Und damit man sich im Dschungel der Fleischersatzprodukte zurechtfindet, werden Tofu, Quorn, Oumph, Tempeh und Seitan kurz vorgestellt. Und bevor dann zum ersten Mal der Kochlöffel geschwungen wird gibt’s noch Infos zum Einfrieren und zur Haltbarkeit von Lebensmitteln. (Quelle: südwest)

Ich ernähre mich nun seit über 8 Jahren vegetarisch. In dieser Zeit hielt ich schon das eine oder andere Veggie-Kochbuch in meinen Händen und war nicht unbedingt von allen begeistert. Oftmals beinhalten die Rezepte exotische Zutaten, die man nicht gerade mal eben in jedem beliebigen Supermarkt um die Ecke kriegt. Auch die Zubereitung gestaltete sich häufig gar nicht mal so einfach. Da Studenten klischeehaft nicht unbedingt viel Geld haben und faul sind, habe ich meine Hoffnung nun in dieses Kochbuch gesetzt.

Das Studentenkochbuch hat sofort einen guten Eindruck gemacht. Die Aufmachung ist echt wunderschön. Die Rezepte sind sehr übersichtlich, kompakt gestaltet und verständlich beschrieben. Neben den Zutaten gibt es knappe Erläuterungen zu den Gerichten, Alternativen werden genannt und auch Ergänzungs- sowie Kombinationsmöglichkeiten offenbart. Hochwertige Fotos umrahmen die Rezepte und ergänzen diese perfekt. Es gibt wirklich zu jedem Rezept eine entsprechende Abbildung, worauf ich persönlich sehr viel wert lege. Das Auge isst nun mal mit.

Zwei Mankos gibt es für mich aber auch an dieser Stelle. Zum einen hätte ich mir noch Kalorienangaben zu den einzelnen Gerichten gewünscht. Zum anderen haben die Mengenangaben nicht immer bei uns gestimmt. Wenn wir ein Gericht für 8 Leute auch locker zu dritt schaffen, bin ich froh, dass ich es nicht für eine so große Gruppe ausgelegt habe.

Die Rezepte sind erstaunlich einfach. Selbst ich, ohne große Kochkünste, hab sie problemlos zubereiten können und das obwohl es in meiner Küche schon kleine Brände und Explosionen gab. Die Zutaten sind nicht außergewöhnlich und passen ins Studenten-Budget. Für diese Rezension hier habe ich eine Handvoll Gerichte nachgekocht. Mein absoluter Favorit ist die vegetarische Lasange. Ich habe noch nie ein so einfaches und verdammt leckeres Rezept für eine Lasagne gefunden! Selbst meine nicht-vegetarische Familie ist super begeistert. Die Süßkartoffelfrikadellen mit Knoblauch haben es in sich, auch wenn ich es dann mit „5 cm Ingerwurzel“ ein wenig übertrieben habe, da ich nicht wusste, wie dick dieses Stück sein sollte. Für Frühstücks- und Dessertliebhaber gibt es auch Rezepte zu leckeren Erdbeer-Smoothie-Bowls mit Beeren, Chia-Puddings oder Omletts mit Feta und Tomaten. Einfache Klassiker wie eine typische Tomatensoße oder ein Salatdressing bekommt ihr auch hier.

Trotz der zwei kleinen Mankos bin ich sehr begeistert von diesem Kochbuch. Es ist einfach und kompakt, genau wie Studenten es mögen. Die Rezepte sind lecker und die Aufmachung ein Augenschmaus.

Leseprobe


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**An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.


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